Was tun gegen Schwitzen, was hilft gegen Schwitzen am besten?
Schwitzen gehört zum Alltag eines jeden Menschen und ist nicht nur gesund, sondern auch lebenswichtig. Schweiß entfernt nicht nur Schadstoffe, auch wird überflüssiges Salz ausgeschieden, Poren geöffnet, die Haut gereinigt.
Steigt die Temperatur der Haut an, kühlt Schweiß sie wieder ab. Bei Krankheiten wie Grippe oder Erkältungen ist eine sogenannte Schwitzkur sogar ein fester Bestandteil des Heilungsprozesses.
Problematisch wird das Schwitzen allerdings, sobald der Körper die Ausbrüche nicht mehr richtig regulieren kann.
Ständig feuchte Achseln oder Hände sind die Folge. Neben sozialen Problemen wie Scham oder Unwohlsein verliert der Körper bei übermäßigem Schweiß auch zu viele Mineralstoffe, was zu großen gesundheitlichen Schäden führen kann.
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Tipps: Was tun gegen Schwitzen?
Schon beim Kauf der Kleidung sollte darauf geachtet werden, dass das Material aus Leinen oder aber speziellen Textilien mit atmungsaktiver Funktion besteht.
Auf Baumwolle sollte weitestgehend verzichtet werden. Diese saugt den Schweiß auf und hält ihn im Material fest, was zu einem unangenehmen Körpergeruch führen kann. Ebenso sollte auf zu eng anliegende Kleidung verzichtet werden. Sitzt sie locker, kann die Luft wesentlich besser auf der Haut zirkulieren, sie abkühlen und somit das Schwitzen und Schweissgeruch vermindern.
Achselschweiß verhindern funktioniert am besten, wenn umgehend nach dem Duschen ein Deo oder ähnliches Antitranspirant verwendet wird, da diese die Hautporen verengen und somit das Schwitzen einschränken.
Schwitzen, Übergewicht und Nikotin
Ursachen für Schwitzen: Nicht unterschätzt werden sollte bei der Problematik das eigene Körpergewicht.
Überschüssige Fettschichten speichern die Hitze und blockieren somit die körpereigene Kühlung. Wer an Übergewicht leidet, sollte somit unbedingt abnehmen, um die Schweißausbrüche zu mindern.
Ebenso ist es äußerst hilfreich, mit dem Rauchen aufzuhören und den Alkoholkonsum auf ein Minimum einzuschränken. Nikotin, sowie Alkohol verengen die Blutgefäße, was wiederum schlecht für die Regulation des Schweißes ist.
Was tun gegen starkes Schwitzen – Mythen
Auch eine falsche Annahme ist es, das Problem des Schwitzens mit eiskalten Duschen eindämmen zu können. Das kalte Wasser regt die Durchblutung der Haut an, wodurch sich ihre Temperatur erhöht und der Körper automatisch nach dem Abtrocknen zu Schwitzen beginnt.
Sinnvoller sind lauwarme Duschen, die die Durchblutung nicht anregen und den Körper dabei dennoch abkühlen.
Wer verstärkt unter Handschweiß leidet, kann diesen vermindern, indem er dreimal täglich seine Hände mit Franzbranntwein abreibt.
Bei Transpiration an den Füßen hilft ein spezielles Fußpuder, das in jedem gut sortierten Drogeriemarkt erhältlich ist. Dieses wird direkt auf die Füße aufgetragen und diese anschließend wie gewohnt mit Socken überzogen. Das Puder saugt nicht nur den Schweiß auf, sondern überdeckt auch die Schweißporen. Bei Bedarf kann die Anwendung beliebig oft wiederholt werden.
Mittel gegen Schwitzen
Als ein weiteres Mittel gegen Schwitzen schwören viele auch auf das folgende Hausmittel. Dabei werden 30 Gramm Walnussblätter, 20 Gramm Thymian und 40 Gramm Eichenrinde in einem Liter Wasser ungefähr zehn Minuten lang zu einem Sud gekocht. Anschließend die stark schwitzenden Körperteile täglich damit waschen.
Auch das tägliche Trinken von zwei Tassen Salbeitee hilft bei Nacht- und Fußschweiß. Ebenso hat es sich als wirkungsvolles Hausmittel gegen Schwitzen bewährt, sich zweimal in der Woche mit einer Lösung aus ¼ Liter Wasser und ¼ Liter Apfelessig nach dem Duschen abzuwaschen.
Um gegen starkes Schwitzen anzugehen, sollte zudem auf sehr scharfes Essen verzichten. Dieses regt die Durchblutung des ganzen Körpers an, was wiederum zu einer erhöhten Körpertemperatur und dadurch zu verstärktem Schwitzen führt.
Schwitzen als psychologisches Problem
Doch was tun gegen Schwitzen, wenn es keine rein körperlichen Ursachen hat?
Schwitzen ist häufig auch ein psychologisches Problem. Oftmals kommt es in besonders stressigen oder angsteinflößenden Situationen zu verstärkter Schweißbildung. Wer also lernt, mit diesen Situationen besser umzugehen und seine Angst vor dem Schwitzen zu besiegen, kann seine Schweißausbrüche vermindern. Leidet man also unter Angst- oder Nervositätsschweiß, hilft in diesem Fall nur gezielte Entspannung.
Doch was hilft gegen Schwitzen, wenn alle Versuche erfolglos waren?
Dann bleibt meist nur noch der Weg zum Hautarzt, der mit Hilfe bestimmter Medikamente oder aber dem Entfernen bestimmter Schweißdrüsen das Problem mindern kann. Auch Botox ist eine Variante:
Bevor Sie jedoch zu solch drastischen Mitteln greifen, sollten Sie sich Folgendes unbedingt ansehen:
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